Archiv für März 2008
Ironie ist scheiße.
Zumindest manchmal.
Wissenschaft muss Wissenschaft bleiben!!!1!
„Müssen Christen erst zu Steinen greifen?“
In meiner schönen Heimat gibt es eine noch schönere Lokalzeitung. Das meine ich durchaus ernst, denn ohne das Blatt wüsste man gar nix über das Geschehen im näheren Umkreis um den Heimatort. Und eben dieses Blatt druckt seit einiger Zeit immer mehr Leserbriefe ab, wahrscheinlich um Zeilengeld zu sparen. Aber warum auch immer, viele Leserbriefe sind höchst amüsant und andere höchst unvergnüglich. Ein schönes Beispiel für die letzte Kategorie stand am letzten Montag drin. Unter der Überschrift, die auch mir hier als Überschrift dient, beklagt sich ein Pfarrer über die Nichtindizierung des Buchs „Wo bitte geht`s zu Gott, fragte das kleine Ferkel?“ aus dem Aschaffenburger Alibri-Verlag.
Wer Island irgendwie sympathisch findet…
…und nix gegen Wahlfang und elektronische Musik hat, soll sich doch bitte mal Mùm anhören. Die sind nämlich aus Island und machen chillig-versponnene Elektromusik mit ganz vielen richtigen Instrumenten. Was die Band mit Wahlfang zu tun hat, ist mir gerade entfallen. Na ja, wir werden alle nicht jünger!
Die Deutschen und der Holocaust
Sieh an, da findet sich im Spiegel doch mal ein interssanter Artikel. Allerdings kommt die Schlussfolgerung des Artikels schon ganz gefährlich dem nahe, was Daniel Goldhagen schon vor über 10 Jahren herausgefunden hat. Damals hatte der Mann einiges an Rauschen im Blätterwald verursacht und die schöne deutsche Nachkriegsruhe gestört: Waren doch nicht alle eigentlich irgendwie dagegen und unschuldig? Man hatte es sich gerade so schön gemütlich gemacht im wiedervereinigten Großdeutschland, und dann kam Goldhagen und die Wehrmachtsdebatte. Und das war gut so. Man sollte „Hitlers willige Vollstrecker“ auf jeden Fall gelesen haben.
Die beste Platte des Jahres 2008…
…ist schon 2007 erschienen, aber egal. Es handelt sich dabei um Pelican - City of Echoes. Wer Pelican noch nicht kennt, für den sollte diese Platte auch ein guter Einstieg in die Musik dieser Kapelle sein. Das Meisterwerk von Pelican wird wohl „Australasia“ bleiben – nach dem noch etwas tumben Debut haben die damals eine Platte raus gehauen, bei der mir die Ohren geschlackert haben. Nach der etwas schwächeren „The fire in our throats will beckon the thaw“ nun wieder so ein ganz geiles Ding.
Der gute Broder
Eins vorweg: Ich gestehe, ich bin ein Fan von Henryk Modest. Die Lektüre von „Der ewige Antisemit“ war ein entscheidendes Moment meiner politischen Sozialisation. Und weil der Mann eben nicht nur lärmen, polarisieren und polemisieren kann, sondern über ein gutes, ausgeglichenes Weltbild verfügt, sollte man sich mal seinen Auftritt bei den „Brühler Begegnungen“ ansehen. Ich hätte mir anhand des manchml äußerst amüsanten herumlavierens von Peter Voß das ein oder andere mal ein Schmunzeln nicht verkneifen können. Ansehen!
Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4Teil 5
Ja, alle anschauen. Bier aufmachen und zurücklehnen. Geht doch!
Nachmacher!
So, bevor einer meckert:
Hello world!
Welcome to WordPress.com. This is your first post. Edit or delete it and start blogging!